Segelboot mieten in Kroatien: Kosten, Kaution und Vertrag
Was gezahlt wird, und wann
Eine Bareboat-Segelyacht mit 40 bis 45 Fuß Länge wird in Kroatien je nach Saison und Alter der Yacht meist zwischen 2.500 und 6.000 Euro pro Woche angeboten. Zur Chartergebühr kommen üblicherweise das Transitlog (typischerweise 200 bis 400 Euro, das Endreinigung, Bettwäsche, Außenborder und teilweise Kurtaxe umfasst), Treibstoff nach dem Full-to-full-Prinzip, Liegegebühren für jede Nacht außerhalb der eigenen Basis oder vor Anker, sowie optionale Extras wie Stand-up-Paddle, Spinnaker oder Gennaker.
Ohne anerkannten Bootsführerschein und UKW-Zertifikat ist ein Skipper verpflichtend und kostet etwa 180 bis 250 Euro pro Tag zuzüglich Verpflegung. Eine Hostess oder ein Koch verursacht weitere Tageskosten. Das ist an sich nicht ungewöhnlich; das Problem in den eingehenden Berichten ist, dass diese Kosten erstmals beim Check-in genannt werden.
Die Kaution erklärt
Die Kaution ist keine Gebühr. Sie ist eine Sicherheit gegen Schäden und Verlust während der Charter und muss vollständig zurückerstattet werden, sofern der Anbieter keine konkreten, dokumentierten Kosten nachweisen kann. Übliche Beträge reichen von 1.500 Euro bei einem kleinen Einrumpfboot bis zu 5.000 Euro oder mehr bei einem großen Katamaran.
Es gibt drei übliche Mechanismen. Bargeld, das für den Charterer die schwächste Position darstellt und immer quittiert werden sollte; eine Kreditkarten-Vorautorisierung, die von selbst verfällt und deutlich sicherer ist; oder eine Schadensfreistellung — eine nicht rückzahlbare Zahlung, oft 200 bis 600 Euro, die die Kaution reduziert oder ersetzt. Es lohnt sich zu prüfen, was die Freistellung ausschließt: Segel, Beiboot, Außenborder, Saildrive, Grundberührung und Verschulden des Skippers sind häufig ausgenommen.
Vor der Reise sollte gefragt werden: Wie lange nach der Rückgabe wird die Kaution freigegeben, und was löst einen Abzug aus? Ein seriöser Anbieter beantwortet dies schriftlich mit einer konkreten Anzahl an Tagen. Berichte in diesem Register beschreiben Kautionen von 1.500 bis 3.000 Euro, die Monate nach Charterende ohne jede aufgeschlüsselte Abrechnung einbehalten wurden.
Vertragsklauseln, die über die Zahlungspflicht entscheiden
Auf die Definition von normalem Verschleiß gegenüber Schaden achten. Ein Getriebe, eine Saildrive-Dichtung oder eine Fallreep, die altersbedingt versagt, geht zulasten des Eigentümers; dasselbe Bauteil, durch unsachgemäße Nutzung beschädigt, geht zulasten des Charterers. Trifft der Vertrag hier keine Unterscheidung, entscheidet die Basis — und laut den eingehenden Berichten entscheidet sie dabei zu ihren eigenen Gunsten.
Auch prüfen, ob der Vertrag verpflichtet, den eigenen Kostenvoranschlag der Basis zu akzeptieren, ob eine Bearbeitungs- oder Prüfgebühr zu einem Schadensanspruch hinzugefügt werden kann, und ob eine Haftung für Folgeschäden besteht, etwa die stornierte Woche des nächsten Charterers. All dies erscheint in vorliegenden Beschwerden.
Vor der Unterschrift
Anbieter, Agentur und Plattform sollten in diesem Register unter jeder auffindbaren Schreibweise gesucht werden, einschließlich des lokalen d.o.o.-Namens. Ein Eintrag beweist kein Fehlverhalten, aber ein dokumentiertes Muster einbehaltener Kautionen ist genau die Information, die eine Buchungsseite nicht zeigt.